Wir kämpfen weiter!
Gedanken zur Wiederaufnahme
der Ermittlungen im Falle von Mohamed Idrissi

Am 18. Juni 2020 wur­de Moha­med Idris­si vor sei­ner Woh­nung in Bre­men im Stadt­teil Grö­pe­lin­gen von Polizist*innen erschossen

Sein Tod ist kein tra­gi­scher Ein­zel­fall. Moha­med Idris­si ist einer von über 160 Schwar­zen Men­schen und Per­so­nen of Color (PoC), die seit 1990 durch die Hän­de der Poli­zei in Deutsch­land zu Tode gekom­men sind. Aber Moha­med Idris­si war nicht nur durch sein nicht-wei­ßes Aus­se­hen stig­ma­ti­siert, son­dern litt auch unter einer star­ken psy­chi­schen Erkran­kung. Die Erfah­rung zeigt: Wenn die Poli­zei zu psy­chi­schen Kri­sen­si­tua­tio­nen hin­zu­ge­ru­fen wird, ver­schlim­mert das in den meis­ten Fäl­len die Lage. Acht von zehn aller durch die Poli­zei in der BRD erschos­se­nen Men­schen befan­den sich zum Zeit­punkt des Poli­zei­ein­sat­zes in einer psy­chi­schen Kri­sen­si­tua­ti­on. Nicht sel­ten gibt es Video­auf­zeich­nun­gen, die gro­be und fahr­läs­si­ge Feh­ler im Ein­satz und auch Miss­hand­lun­gen durch die Poli­zei sicht­bar machen. Trotz­dem wird der aller­größ­te Teil der Ermitt­lun­gen gegen die Poli­zei ein­ge­stellt und die Polizist*innen blei­ben im Dienst.

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Gemeinsame Erklärung des Bündnis Justice for Mohamed
und des Bündnis in Erinnerung an Qosay

Als Bünd­nis Jus­ti­ce for Moha­med und jun­ges Bünd­nis in Erin­ne­rung an Qosay wer­den wir die­se gemein­sa­me Erklä­rung ver­öf­fent­li­chen. Grund dafür ist ein Post auf Twit­ter, der unmit­tel­bar nach der Trau­er­fei­er in Geden­ken an Qosay am 17. März 2021 ver­öf­fent­licht wurde.

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Bündnis Justice for Mohamed

Rede­bei­trag auf der Demo “Moria: No more Excu­ses” (orga­ni­siert von diver­sen Bre­mer Grup­pen und Per­so­nen) am 10.09.2020, Bremen

Hal­lo Leu­te, ich bin Jas­min und ich spre­che hier heu­te im Namen des Bünd­nis­ses Jus­ti­ce for Moha­med

Wir sind ein Bünd­nis, dass sich aus meh­re­ren soli­da­ri­schen Grup­pen zusam­men­setzt, wie zum Bei­spiel KOP, soli­da­ri­sche Grö­pe­lin­gen, TWAB, AGB, Flücht­lings­rat und wei­te­re. Das Bünd­nis beschäf­tigt sich in ers­ter Linie mit dem Mord mei­nes Onkels (Moha­med idris­si), der am 18.06 in Grö­pe­lin­gen von der Poli­zei erschos­sen wur­de. Ich habe dadurch unheim­lich vie­le soli­da­ri­sche Men­schen ken­nen­ler­nen dür­fen, die mir gezeigt haben, dass wir für­ein­an­der ein­ste­hen müs­sen und zusam­men auf die Stra­ßen gehen müs­sen um Gerech­tig­keit zu erlangen.

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Gruppe Solidarisch in Gröpelingen

Rede­bei­trag auf der Demo des Bünd­nis­ses Jus­ti­ce for Moha­med am 15.08.2020, Bremen

War­um spre­chen wir von Mord?

Moha­med Idris­si wur­de am 18. Juni 2020 von Polizist_innen bedroht. Einer­seits dadurch, gegen sei­nen Wil­len an einen ande­ren Ort gebracht zu wer­den, ande­rer­seits durch gezo­ge­ne und auf ihn gerich­te­te Waf­fen und aggres­si­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on. Moha­med Idris­si starb an den Fol­gen die­ses Polizeieinsatzes.

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Gruppe KOP

Rede­bei­trag auf der Demo des Bünd­nis­ses Jus­ti­ce for Moha­med am 15.08.2020, Bremen

Wir sind KOP – die Kam­pa­gne für Opfer ras­sis­ti­scher Poli­zei­ge­walt Bremen. 

Wir ste­hen wie­der Sei­te an Sei­te mit der Fami­lie von Moha­med Idris­si. Die Trau­er hat sich teil­wei­se in Wut ver­wan­delt. Wir möch­ten an die­ser Stel­le der Fami­lie, den Freunden/Freund*innen und auch den Men­schen aus der Nach­bar­schaft von Moha­med Idris­si unse­re unein­ge­schränk­te Soli­da­ri­tät und unser Mit­ge­fühl aussprechen.

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Bündnis Justice for Mohamed

Rede­bei­trag auf der Demo des Bünd­nis­ses Jus­ti­ce for Moha­med am 15.08.2020, Bremen

Hal­lo!

Vie­le von euch/viele von Ihnen, haben ver­mut­lich gehört, dass Moham­med Idris­si am 18.06. in Gröpelingen durch die Poli­zei erschos­sen wur­de. Vie­len von euch/von Ihnen haben viel­leicht schon mit­be­kom­men, dass wir die Kam­pa­gne „Jus­ti­ce for Moha­med“ gegründet haben, um den Mord an Moha­med Idris­si anzu­kla­gen. Wir sind ein Zusam­men­schluss aus unter­schied­li­chen zivil­ge­sell­schaft­li­chen, ras­sis­mus-kri­ti­schen Grup­pen und den Angehörigen von Moha­med Idrissi.

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